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Das Geheimnis Ich entscheide über Berührungen Wie verteidige ich mich ?
Hilfe holen Die Kinderfalle Inhaltsverzeichnis

weiß

Das weiße und das schwarze Geheimnis

Beim Thema der Sexualisierten Gewalt gegen Kinder muss man sich fragen, warum eine solche Tat bzw. eine solche Kette von Taten so lange unentdeckt bleiben können, ohne dass das Kind sich Hilfe aktiv Hilfe holt oder zumindest passive Hilfe erfährt. Warum können Kinder ein solches Leid und missbräuchliches Verhalten so lange ertragen? Warum schweigen Kinder oftmals so lange, bis es zu spät ist? Warum schweigen die Menschen nicht nur als Kind über das erfahrene Leid, sondern auch noch als Erwachsene?

Im Anbahnungsverhalten des Täters gibt es verschiedene Strategien, die vom anfänglichen "sanften" unter Druck setzen bis zu "massiven" Bedrohungen reichen. Diese Unterscheidung zwischen "sanft" und "massiv" ist aber bereits eine erwachsene Differenzierung, die den (betroffenen) Kindern nicht gerecht wird. Diese Unterscheidung darf nicht dazu verleiten, dem Kind die Verantwortung und die Fähigkeit zur Verteidigung zu- oder abzusprechen!

Wir wissen bereits, dass die Täter allergrößtenteils keine fremden, unter Drogeneinfluss stehenden, als gewaltbereit bekannte Männer sind. Die Täter und TäterInnen sind nicht erkennbar und kommen aus dem sozialen Nahfeld. Sie sind oftmals mit der Erziehung der Kinder vertraut und/oder sogar aktiv daran beteiligt.

Eine typische Anbahnungsstrategie ist der Aufbau des kindlichen Vertrauens in die erwachsene Person. Hier sei noch einmal an die kindliche Unfähigkeit und den Mangel an Ressourcen erinnert, die den Missbrauch auch strafrechtlich definieren, da ein Kind nicht "willentlich" einem solchen "negativen" Machtgefälle zustimmen kann.

Vor diesem Sachverhalt ist das kindliche Stillschweigen zu sehen und zu verstehen, bevor überhaupt erst auf das eigentliche Problem der "Geheimniskrämerei" eingegangen werden kann!



Nicolas' Murmelspiel

Band 7:
Das weiße und
das schwarze Geheimnis



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